Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird die Demokratie auch nicht retten – Wie ARD und ZDF im Umgang mit Rechtspopulismus und -extremismus versagen

1. Rechtsruck auch im ÖRR?

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, so heißt es oft, sei für die Bewahrung der Demokratie unerlässlich. Jörg Schönenborn, damals Chefredakteur des WDR, bezeichnete Ende 2013 den kurz vor der Einführung stehenden neuen Rundbeitrag als Demokratie-Abgabe, was ihm eine Lawine von Kritik einbrachte. Der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk war nach dem Zweiten Weltkrieg aber genau deshalb nach dem Vorbild der britischen BBC eingerichtet worden. Er sollte beim Aufbau der Demokratie mithelfen und dafür sorgen, dass die Deutschen nicht wieder staatlicher Propaganda ausgesetzt werden.

Wenn man sich anschaut, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit dem Rechtsruck in Deutschland umgeht, könnte man auf die Idee kommen, dass er seine Entstehungsgeschichte und diese daraus erwachsende Aufgabe vergessen hat.

2. Politisch unter Druck

3. Skandale und strukturelle Probleme

4. Man sollte sich von den Illusionen über den ÖRR verabschieden

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