Der Schriftsteller Christian Kracht hat eine Art von Fortsetzung seines 1995 erschienenen Romans Faserlandgeschrieben. Faserland war sein Debütroman mit dem ihm damals sogleich der Durchbruch gelang. Er wurde im Feuilleton kontrovers diskutiert. Manche hielten ihn für banal und geschwätzig. In den Jahren nach dem erscheinen wurde die Beurteilung zunehmend positiver. Später wurde der Roman sogar Stoff einer niedersächsischen Abiturprüfung. Ob es sich lohnt Eurotrash zu lesen und ob das Buch das Potential hat die Literaturkritik ähnlich stark zu beschäftigen wie es Krachts erster Roman, soll in dieser Buchbesprechung untersucht werden.
Die Angehörigen der Trump-Familie sind sehr verschwiegen, wenn es um ihr bekanntestes Mitglied geht. Was beispielsweise Donald J. Trumps Geschwister über ihren Bruder denken, dringt nicht an die Öffentlichkeit. Nun erregt ein Buch besonderes Aufsehen, weil die Autorin den gleichen Nachnamen trägt wie der US-Präsident. Es geht um Mary L. Trump und ihr Buch Too much and never enough. Hinzu kommt, dass sie auch noch Psychologie studiert und in diesem Fach sogar promoviert hat. Bekommen Leser hier also eine fundierte Antwort auf die Frage was mit Donald J. Trump alles nicht stimmt?
The Final Days von Bob Woodward und Carl Bernstein ist im Grunde eine Fortsetzung ihres klassischen Buches zum Watergate-Skandal, All the President’s Men. Es unterscheidet sich jedoch inhaltlich und vom Aufbau her deutlich von seinem Vorgänger. Während All the President’s Men aus der Perspektive der beiden Journalisten geschrieben ist und ihre Recherchearbeit veranschaulicht, ist The Final Days eine allgemeine Darstellung der Ereignisse, die nach dem Ende von All the President’s Men, welches 1974 noch vor dem Rücktritt Nixons publiziert worden war, stattfanden. Es basiert auf zahlreichen Interviews, die die beiden Journalisten mit Personen, die am Skandal beteiligt waren, geführt hatten. Als es 1976 erschien, stieß es auf enormes öffentliches Interesse und wurde sofort zu einem, wenn auch nicht unumstrittenen, Bestseller. Kritisiert an dem Buch wurde vor allem, dass private Details über Nixon und seine Familie öffentlich gemacht wurden und dass die Namen der Quellen für die im Buch enthaltenen Informationen meist unklar sind. Dies liegt daran, dass den Interviewpartnern Anonymität zugesichert wurde, ein Vorgehen, das Bob Woodward auch noch heute verwendet. Dadurch ist es jedoch schwierig die Verlässlichkeit der Informationen zu bewerten.
Es gilt als das klassische Buch zum Watergate-Skandal. All the President’s Men von Bob Woodward und Carl Bernstein. Erschienen im Jahre 1974, beschreibt es die Recherchen der beiden Washington-Post-Journalisten, die schließlich dabei halfen Richard Nixon zu Fall zu bringen. Heutzutage, wo wieder ein unmoralischer, wahrscheinlich krimineller Präsident im Weißen Haus sitzt, stellt sich die Frage, was sich aus Watergate für die heutige Situation möglicherweise lernen lässt.
Der berühmte amerikanische Journalist Bob Woodward, der unter anderem an der Aufklärung des Watergate-Skandals beteiligt war, hat ein neues Buch veröffentlicht, in dem er sich mit den Geschehnissen in Donald J. Trumps Regierung befasst. Das Buch hat schon vor der Veröffentlichung viel Aufmerksamkeit erregt. Die Verkaufszahlen waren entsprechend hoch, ebenso die Angst im Weißen Haus vor neuen peinlichen Enthüllungen.
Die Novelle „Schwüle Tage“ von Eduard von Keyserling erschien 1906. Der 1855 geborene Spross einer kurländischen Adelsfamilie und sein Werk sind heute fast in Vergessenheit geraten. Dabei hatte sein Werk durchaus namhafte Bewunderer wie Thomas Mann und Hermann Hesse.